Härtetest – So bestimmen Sie den Kalkgehalt des Wassers

Mit einem Härtetest bestimmen sie den Härtegrad Ihres Leitungswassers. So können Sie gezielt Maßnahmen im Haushalt setzen.

Hartes Wasser hat gewiss Vorteile. Es schmeckt bekömmlich und enthält wichtige Mineralstoffe. Gleichzeitig ist es aber schädlich für Haushaltsgeräte und hinterlässt unschöne Kalkflecken im Bad und in der Küche. Egal ob man hartes Wasser schätzt oder verteufelt – den genauen Härtegrad zu kennen, hat Vorteile. Nur so lassen sich Geräte wie der Geschirrspüler oder die Kaffeemaschine richtig einstellen. Aquariumbesitzer kommen um eine ständige Überprüfung nicht herum, wenn es ihren Schützlingen gut gehen soll. Auch bei der Waschmitteldosierung spielt die Härte eine Rolle. Und spätestens, wenn man sich für die Installation einer Enthärtungsanlage entscheidet, muss der Härtegrad genau bekannt sein.

Wir stellen Ihnen die verschiedenen Möglichkeiten eines Härtetests vor. So können Sie sich für den richtigen Test für Ihre Bedürfnissen entscheiden.

 

Online-Wassertests

Einen ersten groben Richtwert zur Wasserhärte liefern verschiedene Online-Wassertests. Geben Sie einfach Ihre Postleitzahl ein und rufen Sie die Zahlen aus der Datenbank ab. Beachten Sie dabei aber bitte, dass die Angaben zum Teil auf Hochrechnungen basieren und so gewissen Schwankungen unterliegen.

 

Beim Wasserversorger nachfragen

Prinzipiell ist der Wasserversorger gesetzlich dazu verpflichtet, den Abnehmern die Wasserhärte mitzuteilen. Als Hauseigentümer finden Sie den entsprechenden Wert auf der Wasserrechnung. Im Normalfall können die Angaben auch auf der Homepage gefunden werden, oder Sie rufen kurz beim Wasserversorger an. Per Gesetz muss nur der Härtebereich (weich bis hart) angegeben werden. Meist werden aber die genauen Zahlen ausgewiesen. Beachten Sie jedoch, dass diese Angaben schwanken können. In Zeiten von Engpässen oder bei Verunreinigungen kann auf andere Quellen zurückgegriffen werden, sodass der Härtegrad manchmal auch stark schwankt.

 

Teststreifen zur Wasserhärte

Teststreifen sind eine einfache Möglichkeit, um die Härte des Wassers selbst festzustellen. Erhältlich sind sie in Apotheken, Drogerien, Zoogeschäften, Baumärkten oder online. Die Handhabung ist einfach. Sie halten den Streifen kurz in ein Gefäß mit Wasser, streichen dann die überschüssige Flüssigkeit ab und warten, bis sich der Streifen verfärbt. Anhand der Verfärbung kann danach der Härtegrad abgelesen werden. Dabei werden verschiedene Abstufungen angeboten. Grobe Unterteilungen – etwa im Bereich von je 5° deutscher Härte – sind sinnvoll, wenn Sie den Härtegrad nur ungefähr wissen wollen. Zur richtigen Dosierung des Waschmittels etwa vollkommen ausreichend.

In vielen Bereichen muss der Härtegrad aber genau bekannt sein. Manche Teststreifen liefern zu unpräzise Ergebnisse. Besonders bei billigen Teststreifen kann es vorkommen, dass die Auswertung nicht ganz eindeutig ist.

 

Tropftest – Im Minilabor selber testen

Mit einer Testlösung lässt sich der Härtegrad schon genauer bestimmen. Gearbeitet wird mit dem chemischen Prinzip der Titration. Dafür ist aber kein chemisches Wissen erforderlich, nur ein ruhiges Händchen und eine sorgfältige Vorgehensweise. Sie füllen Ihr Wasser in den mitgelieferten Behälter und tropfen langsam mit der Pipette die Testlösung hinein. Zuerst verfärbt sich das Wasser rot, nach einigen Tropfen wird es grün. Die Anzahl der Tropfen, die Sie benötigen, bis sich das Wasser grün verfärbt, entspricht der Wasserhärte in Grad deutscher Härte.

Der Kalkgehalt im Wasser hängt vom Calcium- und Magnesiumanteil ab. Beim Tropftest kann die Titrierlösung diese Mineralien neutralisieren. Je mehr von der Lösung dazu gebraucht wird, desto härter ist das Wasser. Tropftests sind in der Regel bei richtiger Anwendung sehr genau. So können Sie ein Ergebnis bekommen, das annähernd so präzise ist wie das eines Labors.

 

Umfassender Wassercheck – Wenn Sie es genau wissen möchten

Sie möchten Ihr Wasser auf Herz und Nieren testen? Dann ab damit ins Labor! Ein umfangreicher Wassertest bietet neben der Wasserhärte auch Aufschluss über pH-Wert, Verunreinigungen und Bakterienbelastung. Das ist der einfachste und sicherste Weg, Ihre Wasserqualität genau abzubilden. Verglichen mit den Teststreifen oder Tropftests müssen Sie zwar tiefer in die Tasche greifen, erhalten dafür aber ein umfassendes und zuverlässiges Ergebnis.

Wenn Sie überlegen, eine Enthärtungsanlage anzuschaffen, sollten Sie den Härtegrad zuvor genau überprüfen lassen. In diesem Fall ist ein Härtetest aus dem Labor wahrscheinlich die beste Wahl. Entscheiden Sie sich für eine Ionenaustauschanlage müssen Sie zudem den Härtegrad laufend überprüfen. Nur so können Sie das Gerät richtig einstellen und betreiben.

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